30.09.2020

Komplexe Geometrien

Additiv hergestelltes Gehörschutz-Gehäuse mit der Nenngeometrie verglichen
Bei additiv hergestellten Bauteilen mit komplexen Geometrien stossen herkömmliche Prüfmethoden an ihre Grenzen. Nicht so die Computertomografie.

Unser Kunde, die prodartis AG, produziert mit industrieller 3D-Druck-Technologie Gehörschutz-Gehäuse für die Phonak Communications AG, zuletzt eine Serie mit 35 000 Stück. Das Besondere an diesem Gehörschutz: jedes Gehäuse ist ein Unikat. Die Geometrie ist an die Gehörgangsform des Kunden individuell angepasst. Was mit herkömmlichen Testmethoden nicht zu bewältigen wäre, konnten wir dank CT-Verfahren zielorientiert und effizient realisieren. Es gibt keine Zugänglichkeitsprobleme, so dass auch innenliegende, komplexe Geometrien völlig zerstörungsfrei auf ihre Spezifikationen prüfbar sind. Mittels Soll-Ist-Vergleich haben wir das Bauteil in kürzester Zeit auf seine Nenngeometrie untersucht. Eine visuelle Auswertung mittels Falschfarbendarstellung vereinfacht die Bewertung, ob die Spezifikationen des geprüften Bauteils eingehalten wurden. Ebenso liessen sich die erstellten Daten in 3D interaktiv betrachten und weiter analysieren.